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Leitgedanken zu
meinem Yogaunterricht
"Yoga ist
keine Therapie, auch wenn er enorm therapeutisch wirkt."
(Nil Hahoutoff)
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Yoga ist keine
Therapie! Yoga hat eine positive, aber unspezifische Wirkung auf
den gesamten Organismus und die innere Haltung. - Zur gezielten
Behandlung von Leiden und Beschwerden wende man sich an die Angebote
der Alternativ- oder der Schul-Medizin.
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Wer aufgrund
organischer oder struktureller Probleme unter Schmerzen leidet, praktiziert
keine Yogaübungen (ausgenommen allenfalls Atemübungen und Entspannungshaltungen).
Im Zweifelsfall ist eine ärztliche Abklärung angezeigt.
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Wer Yogaübungen
praktiziert respektiert immer seine Grenzen und übersteigt niemals
den Punkt, an welchem ein Schmerz erahnbar wird.
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Yoga ist weder
eine Sport- noch eine Fitness-Disziplin sondern in erster Linie eine
geistige Disziplin mit dem Potenzial, das Bewusstsein, innere Ausgeglichenheit,
Ruhe, Zufriedenheit und Freude zu entwickeln oder zu pflegen. - Beweglichkeit,
Festigkeit und ein ruhiger Atem sind weitere Ergebnisse regelmässiger
Praxis.
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In der Yoga-Praxis
geht es nicht darum, eine bestimmte Stellung perfekt einnehmen zu
können, sondern die Hindernisse auf dem Weg dazu zu erkennen
und mit diesen ohne Widerstand zu sein. Mein Yogaunterricht
orientiert sich an dieser Form der Perfektion.
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Yoga ist nicht
dogmatisch. Yoga ist mit allen Religionen vereinbar, denen eine
Ethik des Mitgefühls und Respekts aller Lebewesen zugrunde liegt.
- Einfachheit in
den Übungen und massvolles, aber stetes Üben mit Einbezug innerer
Haltungen sind die Schlüssel für eine positive Entwicklung.
November 2005 /
Guido Buser
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