Anleitung zur Yoga-Meditation

 

 

 


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Format A5, Klebebindung, 64 Seiten,
CHF 7.- + Porto und Verpackung

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Shri Yogendra: Anleitung zur Yoga-Meditation
  • Annäherung an die Meditation
  • Ethische Grundlage der Yoga-Meditation
  • Mittel zur Festigung des Geistes
  • Grundzüge meditativer Stellungen
  • Prana und Geist
  • Kontrolle der Sinne
  • Konzentration
  • Yoga-Meditation
  • Samadhi
  • Erkenntnis der Realität
  • Vertrauen auf eine höhere Realität

 

 


Die hier zu einem kleinen Buch gefügten Texte Shri Yogendras sind ab 1916 entstanden. In dieser Anleitung wird deutlich, dass zur Meditation erst gewisse körperliche, geistige und ethische Voraussetzungen geschaffen werden müssen. Shri Yogendra beschreibt einfache, aber wirkungsvolle Übungen zur Entspannung, zur Konzentration und zur Zurücknahme der Sinne als Vorbereitung auf die Meditation. Ein eigenes Kapitel ist der Ethik des Yoga gewidmet. Shri Yogendra war ein großer Yogi Indiens. Er hat die Bedeutung von Yoga für eine ganzheitliche Gesundheit des Menschen sehr früh erkannt. Um diese Quelle der Gesundheit für die breite Bevölkerung zu erschließen, hat er die Techniken des klassischen Yoga (Patanjali) vereinfacht und systematisiert. Angaben zu Originalliteratur von Shri Yogendra erhalten Sie auf Anfrage beim scriptus Verlag. Shri Yogendra war der Gründer des Yoga-Instituts Santa Cruz in Bombay.

 

       

 

 

 

Auszug aus dem Inhalt:

Eine theoretische Erkenntnis des Selbst ist durch analytische Studien und indirekte Erkenntnis der Wissenschaft beziehungsweise der Metaphysik verfügbar. Der Yogi erachtet diese jedoch als unvollkommen und folglich unbefriedigend, weil ihr der direkte und intime Kontakt mit dem Objekt der Erkenntnis fehlt. Der Mystizismus war ein erfolgreiches und für die Yogis akzeptables Mittel zum Verständnis des Selbst. Aber es kann nicht geleugnet werden, dass der Prozess des In-Einklang-Bringens von Erkennendem und Objekt keine Spuren zurücklässt, denen andere folgen und die sie vielleicht sogar in gleicher Weise zu gleichen Resultaten führen könnten. Yoga begnügt sich nicht mit der bloßen Analyse dessen, was als Selbst im Sinne der Metaphysik oder der Naturwissenschaften gilt. Yoga erachtet auch die empirischen Methoden des Mystizismus als zuverlässig für eine praktische Führung und sicheren Fortschritt. Yoga schlägt deshalb die Entwicklung einer eigenen Kultur vor. Der Yogi versucht im Grunde, die Genauigkeit von Wissenschaft und die intellektuelle Analyse der Metaphysik mit dem intuitiven Erfassen des Mystizismus zu verbinden. Dadurch soll ein praktischer Prozess zur Erkenntnis des Selbst in Gang gesetzt werden, welcher zu Recht »wissenschaftlicher Mystizismus« genannt wird.

 

 


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